Wie alles begann

 

So kamen wir zum Holländer  

Meine Chippy

Es begann alles damit, dass wir von der Stadt aufs Land zogen. Da wusste ich sofort, dass ich eine Hündin wollte, aber welche Rasse? Sie musste einen guten Charakter haben, feingliedrig, langhaarig und schön sein!

Die Suche begann. Da ich mich nicht entscheiden konnte, schenkte mir mein Mann ein Hunderasse Buch. Da sah ich ihn, den Holländischen Langhaar Schäfer, es war Liebe auf den ersten Blick. Ich wusste, den muss ich haben und sonst keinen. Aber wie kommt man zu einem Hund den man in der Schweiz noch nie gesehen hat? Also rief ich bei der SKG an und erkundigte mich. Die SKG gab mir Vreny Schuler als Welpenvermittlung an. Als ich Vreny anrief sagte sie mir, dass im Moment kein Wurf geplant sei.

Also nächstes Telefon nach Holland. Von dort bekam ich eine Liste mit gedeckten Hündinnen. Nach drei Versuchen bei denen alle Hündinnen schon vergeben waren, sanken meine Hoffnungen im Frühling 1998 mit dem Wechsel ins neue Heim einen Hund zu haben. Aber dann erreichte ich den Züchter Rob Cordes und, SUPER er hatte noch eine Hündin. Er wollte von mir wissen was ich mit der Hündin machen werde und ob ich in einem Haus oder in einer Wohnung lebe. Ich sagte, ich wolle Hundesport machen und lebe in einem Haus. So wurden wir uns einig, dass ich eine Hündin von ihm kriege. Den Namen durfte ich selber aussuchen. Mit C musste er beginnen, nach langem überlegen nannte ich sie Chippy. Dann begann das lange warten! Am 10.02.1998 kam der lang ersehnte Anruf, meine Chippy sei auf die Welt gekommen. Wieder warten!

 

Mitte April war es endlich soweit, ich konnte meine 9 Wochen alte Chippy in Den Haag (NL) abholen, welch eine Aufregung! Also ab ins Auto nach Holland und wieder zurück mit meiner kleinen, süssen Chippy! 

Durch unsere Chippy kamen wir auch mit anderen Holländer-Besitzern in Kontakt.

 

Durch sie lernten wir auch Vreny und Karl Schuler kennen. Heute sind sie sehr gute Freunde von uns mit denen wir sehr viel unternehmen und schöne Stunden verbringen.

Manchmal ist ihr Rauhaar Holländer-Rüde Dirk bei uns in den Ferien. Er ist ein Hund den man einfach gern haben muss! Emanuel, mein Mann, schwärmte immer mehr vom Rauhaar. Er musste auch unbedingt einen haben. Also fuhren wir im Dezember 2001 nach Holland und holten seinen Lord, den er genau so gern hat wie ich meine Chippy!

Angela  

Mein Lord

Nachdem ich Dirk kennen gelernt habe wusste ich, dass mein Herz für Rauhaar schlägt. Das Urtümliche und die Offenheit dieser Varietät, haben mich tief beeindruckt. Als ich mich bei Vreny über ein Rauhaar erkundigte, erwartete sie einen Wurf ihrer Hündin Dehly. Ich meldete mein Interesse an einen Rüden bei ihr an. Der unerwartete Verlust von Dehly zwang mich weiter auf meinen Hund zu warten.

 

Einige Tage später meldete sich Vreny bei mir und erzählte von einem Rauhaar-Wurf aus dem Zwinger v.d. Bothof in Holland. Die Freude war riesig als ich hörte, dass ich doch noch einen Rauhaar bekomme. Der Wurf kam am 13. Oktober 2001 zur Welt. Als sie 6 Wochen alt waren fuhren wir übers Wochenende nach Holland um meinen Hund auszusuchen. Der Name sollte mit dem Buchstaben L beginnen. Bei der Diskussion der Hundenamen fiel irgendwie der Name Lord. Getauft wurde er auf den Namen: Lord - Dagobert v.d. Bothof. 

(Dagobert ist der Name seines Vaters).

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es war anfänglich nicht einfach. Es gefielen mir zwei Rüden. Der Eine war sehr dunkel fast schwarz und der Andere hell gestromt. Schlussendlich habe ich mich für den tollpatschigen hellen Rüden entschieden.

 

Mit Vreny Schuler bin ich im Dezember nach Holland gefahren und habe Lord und noch zwei andere Welpen in die Schweiz geholt. Mein Lord war mein Weihnachtsgeschenk 2001.

Vielen Dank an Vreny und Kari. Dank ihren Erfahrungen haben wir Einblick in die Philosophie des Rauhaar- und des Langhaar-Holländer erhalten.

Emanuel

 

HOME